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Bewertungskriterien festlegen

Die Kompetenzmessung ist eine Form der Prüfung, die von einem Set vorab festgelegter Lernergebnisse abgeleitetwird. Damit können Prüfer, Auszubildende oder andere Interessierte die gezeigten Leistungen einigermaßen objektiv beurteilen. Zertifiziert wird aufgrund von festgelegten Nachweisen dieser Lernergebnisse. Die Zertifizierung ist nicht an einen Bildungsgang gebunden (vgl. Deißinger/Hellwig, 2011, 16).

Bewertungsprinzipien sind:

Dabei müssen die nationalen gesetzlichen Regelungen eingehalten werden. Die Kompetenznachweise sollten mit den offiziellen Prüfungsvorschriften kompatibel sein.

Zu berücksichtigende Schritte einer Kompetenzfest-stellung unterhalb der offiziellen Abschlussprüfung sind (vgl. Schöpf/Reglin 2012a, 140)

  1. Die Feststellung von Lernergebnissen
  2. ihre Bewertung gemäß definierter Kriterien
  3. ihre Validierung, durch die Feststellung und Bewertung einen offiziellen Status erhalten und schließlich
  4. die Entscheidung über Formen der Dokumentation

Kompetenzassessments können punktuell im Fall von Übergängen zwischen Ausbildungsberufen durchgeführt werden. Sie können aber auch die gesamte Ausbildung im Sinne einer formativen Evaluation begleiten (Zu möglichen Formen und Methoden siehe auch Deißinger/Hellwig 2011, 18).