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Hintergrund: Europäische Entwicklungen

 (a) 1987 wurde in Deutschland die ‚Handlungsorientierung‘ als Leitbild für den betrieblichen Teil der dualen Berufsausbildung definiert. Die Berufsschulen übernahmen dieses Leitbild 1991 und seit 1996 ist es ihre zentrale pädagogische Aufgabe, die berufliche "Handlungskompetenz" zu fördern. Im Zusammenhang damit werden ‚neue‘ Ansätze für Bewertungen und Prüfungen gefordert, erprobt oder eingeführt; different levels’ (Copenhagen declaration, 29-30 November 2002). These tools require a similar shift to learning outcomes in national VET Systems;

 (b) unabhängig von den deutschen Entwicklungen wurde das System der National Vocational Qualifications (NVQ) 1987 in England und Wales eingeführt, das einen sehr speziellen Ansatz für die Definition und Messung von Kompetenzen vorsah. Im Unterschied zum deutschen System, bezieht sich das NVQ-Konzept explizit auf das kompetenzbasierte Bildungs- und Bewertungssystem der Vereinigten Staaten;

 (c) 1991, wurde die ‚bilan de compétences‘ in Frankreich gesetzlich geregelt und eingeführt, die sich auf Kompetenzen bezog, die außerhalb der formalen Bildung, im Arbeitsleben, erworben wurde“ (Straka 2004, 268).

Die gemeinsamen europäischen Instrumente, die im Rahmen des Kopenhagen-Prozesses entwickelt wurden, wie der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR) und das Europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung (ECVET) nutzen Lernergebnisse als Schlüsselmechanismus im Hinblick auf ‘Transparenz, Vergleichbarkeit, Übertragbarkeit und Anerkennung von Kompetenzen und/oder Qualifikationen zwischen verschiedenen Ländern und auf verschiedenen Ebenen’ (Kopenhagen-Erklärung, 29-30 November 2002). Diese Instrumente legen es nahe, die Beschreibung von Lern-ergebnissen auch in nationalen Berufsbildungssystemen zu implementieren.